Organisieren, Lesen, Loslassen und Überprüfen sind die Schlüsseltechniken von „Blurting“, einer Methode zur Informationsaufnahme, die an Popularität gewinnt. Wir geben dir Schritt für Schritt Anleitungen, damit du sie üben kannst.
Gib alle Informationen, die du über ein Thema gelernt hast, preis, bis du alle Daten erschöpft hast, die dir bekannt sind. Dies ist die „Blurting“-Methode, eine Lernstrategie, die dein Wissen auf die Probe stellt. Der Begriff stammt vom englischen Verb „to blurt“, was „ohne nachzudenken oder abrupt auszusprechen“ bedeutet. Daher besteht die Technik darin, Notizen zu machen, Inhalte zu verknüpfen und durch Schreiben zu wiederholen, um das Gedächtnis zu aktivieren.
Viele Studierende entscheiden sich für diese Methode. Das Ziel ist, dass die Person die Informationen im Langzeitgedächtnis speichert, außerdem um Rechtschreibfehler zu erkennen, Wissenslücken zu identifizieren, herauszufinden, welche Themen mehr Zeit benötigen, und zu sehen, welche Teile in ihren Notizen fehlen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Blurting-Methode
Du kannst den Zyklus so oft wiederholen, wie du denkst, dass es notwendig ist; die Idee ist, dass du bei jedem Durchlauf präziser feststellst, was du beherrschen musst und was dir bereits vertraut ist. Folge diesen Schritten:
1. Organisieren
Ordne das Studienmaterial in Abschnitte, indem du Titel, Untertitel und Schlüsselbegriffe in deinen Notizen hervorhebst. Du kannst farbige Karten verwenden, Mindmaps erstellen oder die Hauptideen markieren.
2. Lesen
Um dich mit dem Thema vertraut zu machen, lies aufmerksam, damit du den Inhalt verstehst und ihn dir merken kannst. Das Ziel ist es, die Notizen zu lesen, bis du sicherstellen kannst, dass du diese Informationen im Kopf hast.
3. Blurt
Jetzt ist es an der Zeit, das Wissen loszulassen. Lege deine Notizen beiseite, nimm ein leeres Blatt Papier und beginne, alles aufzuschreiben, was du erinnerst. Mach es so schnell wie möglich, ohne viel nachzudenken; es muss nicht in der richtigen Reihenfolge sein.
4. Überprüfen
Nutze die Gelegenheit, um deine Notizen mit dem Geschriebenen zu vergleichen und zu überprüfen, ob etwas vergessen wurde, damit du es beim nächsten Mal hinzufügen kannst.
5. Wiederholen
Eine Runde dieser Technik ist sehr nützlich, reicht aber nicht aus. Hier kommt die spaced repetition ins Spiel; du kannst es Stunden später, am nächsten Tag, nach drei Tagen und in der nächsten Woche erneut machen. Mit jeder Wiederholung wirst du feststellen, dass du mehr Informationen behältst.
6. Pausieren
Die Blurting-Methode fordert viel von deinem Gehirn, deshalb solltest du an einem Tag kurze Pausen einlegen. Wie die Communities In Schools of Jacksonville betont, hilft eine Pause den Studierenden, ihren Geist zu erfrischen und das Lernen mit neuer Energie fortzusetzen.
In welchen Kontexten sollte diese Strategie angewendet werden?
Diese Technik ist in allen Fächern anwendbar, in denen du dein Wissen verstärken musst. Du kannst sie nutzen, um Klausuren vorzubereiten, eine neue Sprache zu lernen, Präsentationen vorzubereiten usw.
Sie eignet sich auch für Bewertungen, bei denen du spezifische Details (Daten, Ereignisse, Namen von Charakteren, Theoreme, Formeln) merken musst. Außerdem ist sie hilfreich beim Studium umfangreicher Themen und am Anfang oder Ende eines thematischen Abschnitts, damit du dich selbst bewerten kannst, wie viel du gelernt hast.
Hat es irgendwelche Nachteile?
Bei Lernstörungen erfordert die Blurting-Methode Unterstützung oder Anpassungen. Bei Dyslexie zum Beispiel ist die Art und Weise betroffen, wie das Gehirn Informationen verarbeitet, was das Lesen und Schreiben, zwei grundlegende Werkzeuge dieser Technik, beeinflusst. Und bei Menschen mit niedriger kognitiver Fähigkeit ist professionelle Anleitung notwendig, um Frustration und Demotivation zu vermeiden. Die Methode kann an individuelle Bedürfnisse angepasst werden.
Jetzt kennst du diese Lernstrategie, die nützlich ist, um Wissenslücken zu schließen, das Gedächtnis zu trainieren und gute Prüfungen abzulegen. Traust du dich, sie auszuprobieren?
0 Comments